Thailand – Chiang Mai – Hill Tribe

“Welcome to the Jungle” – sollte das Motto fuer die naechsten Tage heissen. Als erstes ging es auf einen lokalen Markt, wo sich jeder noch einmal mit den wichtigsten Utensilien ueberhaupt (Sonnencreme, Mueckenvernichtungsspray, Toilettenpapier) eindecken konnte. Unsere Guides kauften auf diesem auch all die leckeren Utensilien, die sie fuer unsere taegliche Nahrung benoetigten. Viel fremdes Gemuese, sieht schon einmal interessant aus und laesst auf viele leckere Minuten hoffen.

Bei unserer Gruppe handelt es sich um einen bunten Haufen Europaeer. 13 an der Zahl (3 Englaender, 2 Franzosen, 2 Iren, 5 Italiener und ein Deutscher, das bin dann wohl ich). Da es immer schwierig ist eine groessere Gruppe zu koordinieren lagen wir nach dem Markt bereits hinter dem Zeitplan zurueck, aber im Dschungel gibt es ja eh keine Zeit. Nur den Sonnenaufgang und -untergang. Und bis zum Dunkelwerden war noch massig Zeit (der erste Tag war wohl mit Bedacht nicht so voll gepackt).

Mittag gab es auch schon bald, ohne dass wir es uns ueberhaupt schon verdient hatten. Liessen uns bis jetzt nur mit dem Transporter tief in den Dschungel fahren (bis wir aus Chiang Mai Stadt heraus waren ging schon ein gutes Stuendchen drauf) – das war alles an harter Arbeit. Geschmeckt hat es natuerlich trotzdem. Vor allem die witzigen rosaroten haarigen fremden Fruechte.

 

SDC13749Witzige Fruechte: das haarige fluffige ist eine Litschie. Das andere…ahm…keine Ahnung, aber sehr sehr lecker.
 
Danach ging es auf den ersten 2 Kilometer „Marsch“ ;) Eine kurze unterhaltsame Flussueberquerung (warum ist das Wasser eigentlich so braun?) und schon waren wir am Wasserfall angekommen, dem ersten wirklichen Ziel des Tages. Jedem zog es sofort in das kuehle Wasser.
 
 
SDC13751Das erste Hindernis des Tages durch Wasser, was irgendwie dreckiger aussieht als es tatsaechlich war.
SDC13758Die voellig zurecht verdiente Dusche in frischem Wasser nach gelaufenen massigen 2 Kilometern (vielleicht waren es sogar auch noch weniger ;)
SDC13772“Gun” und ich inmitten des Wasserfalls.
SDC13773Ha, da haben wirs. Noch jemand der fast so doof ist wie ich. Wir gehen baden, flitzt einer der Englaender ploetzlich wie von einer Terantel gestochen aus dem Wasser und zieht seine Geldboerse aus der triefend feuchten Badehose. Die Laos Geldnoten (10000 – 50000er Scheine) waren aber nach einem kurzen Sonnenbad leicht gebraeunt wieder einsatzbereit.
 
Nach einer guten Stunde Entspannung pur im erfrischenden Wasser (es wurde nicht blauer, aber frisch war es trotzdem) ging es wieder zurueck zum Truck und weitere 30 Minuten Fahrt tiefer in den Dschungel. Naechstes Ziel war eine Tempelanlage auf einer kleinen Erhoehung inmitten des scheinbaren Nirgendwo. Etwas ueber hundert Stufen fuehrten uns hinauf zu Buddha und Co.

 

SDC13781Sie haben gut Lachen – bei dem Ausblick den sie Tag fuer Tag geniessen duerfen.
SDC13796Der naechste goldene “Big Buddha”.
 
Wieder zurueck zum Truck und ein letztes Mal fuer ein paar Minuetchen durch den Wald fahren lassen. Dann hatten wir endlich den Start des eigentlichen Tracks gefunden und los ging es. Endlich zu Fuss. Und bergab. Alles, was wir bisher mit dem Truck muehsam bergauf gefahren sind laufen wir nun scheinbar fuer 1 ½ Stunden wieder bergab. Kein geradeaus. Kein bergauf. Nur hinab. Immer schoen auf die Knie ;) Auf der Strecke zeigt uns Charly, unser Fuehrer (eigentlich Chareon, oder so. Aber Asiaten haben diese wunderbare Angewohnheit ihre Namen fuer die „Westies“ einzuwestlichen. Manchmal hat der neue Name rein gar nichts mit dem urspruenglichem zu tun – erinnert ein wenig an Lotterie ;) eine besondere Frucht, gruen, rund, klein, die trotz ihrer Groesse 5x so viel Vitamin C wie eine handelsuebliche Orange aufweisen soll. Glauben wir das einfach mal. Gekostet haben wir natuerlich auch alle – und fast im Akkord auch gleichzeitig wieder ausgespuckt, da sie einfach nur bitterbitter war. Aber gesund ;) So ist das nun einmal mit den guten Sachen. Es kommt eben nicht nur auf den Geschmack drauf an. Die inneren Werte zaehlen! Mit viel Wassernachspuelung war es dann auch gar nicht mehr so schlimm. Mit ein leicht taubem Gaumen erreichten wir den naechsten Wasserfall. Auch hier hatten wir genuegend Zeit um ausfuehrlichst dem Kind im Manne seinen Freiraum zu lassen.

 

SDC13814 Die naechste Naturdusche.
SDC13822Selbst italienische Spaghetties haben mit der Hitze zu Kaempfen und freuen sich ueber das frische Bad.
SAMSUNG DIGITAL CAMERADer Wasserfall in seiner vollen Pracht.
 
Noch einmal 40 Minuten Wanderung und wir waren am Ziel des ersten Tages angelangt. Eine kleine suesse Ansammlung von primitiven Bambushuetten, die irgendeinem einheimischen Dorf zugehoeren. Da es noch frueh am Abend war hatten wir (ok vorzugsweise die Jungs) noch genuegend Zeit um mit Charlies selbst geschnitzter Zwille rumzugeigeln. Auch frisch gekuehltes Bier gab es – und das mitten im Dschungel. Einerseits herrlich erfrischend nach diesem „harten“ Tag, andererseits schon wieder ziemlich touristisch. Naja – geschmeckt hat es jedenfalls. Die Toilette war eine mini kleine Huette etwas abseits der Hauptsiedlung mit einem kleinen Loch in der Mitte. „Wie war das nochmal mit dem Hinhocken und Nichtbeschmutzen der Hose???“ (ich bin auf Nummer Sicher gegangen und habe sie ganz einfach komplett ausgezogen ;)

Waehrend wir unseren Spieltrieb freiem Lauf liessen bereitete Charly das Abendessen vor. Leckere Suppe, Reis, viel Gemuese, Huehnchen – typisch Thai und lecker eben. Die anderen wunderten sich schon bald wieder was denn alles in meinen kleinen Bauch passen kann (wieso ist das denn immer so auffaellig dass ich viel Hunger habe???). Nach dem Dinieren liessen wir es uns noch am Lagerfeuer gut gehen („Gun“, unser zweiter Guide, konnte nach ein paar Bierchen urploetzlich wie aus Zauberhand Gitarre spielen und wir hatten viel Spass mit thailaendischer Volksmusik). Allerdings nur fuer ca. 30 Minuten, da sich die Hitze des Feuers nicht sonderlich gut mit den sowieso vorherrschenden 30 Grad vertragen hatte. Also lagen wir lieber ein wenig abseits und genossen den Blick in den sternebehangenen Nachthimmel. Trotz dass sich das Wandern heute in Grenzen hielt waren alle ueberraschenderweise frueh muede und bettfertig. Noch schnell die Zaehne hinter der Huette geputzt und ab auf die Bambusliege und hinein ins Moskitonetz. Gute Nacht.

 

SDC13839Typisches Thailand: sattes Gruen, dichter Dschungel, terassen Reisfelder.
SDC13843Unser Bett fuer die Nacht: ein duenner Pseudoteppich soll ueber die Haerte des puren Bambusbettes hinwegtaeuschen. Die Moskitonetze waren ueberlebensnotwendig ;) 
SDC13845Ein verwelktes Blaetterdach, einfach aber ausreichend.

SDC13859Hier verweilt man gerne laenger. In der Dunkelheit der Nacht waren in den Baeumen im Hintergrund viele aufblitzende Lichter der “Fireflies” zu beobachten.

SDC13867Genial – Abendbrot in lustiger Gesellschaft an der frischen Luft, da schmeckt es gleich nochmal so gut (und mir schmeckt es eigentlich auch sonst ausreichend ;)
 
Der naechste Tag begann dann erst einmal mit frischem Ei, Toast, Kaffee und Tee und der natuerlichen Katzenwaesche im frischen Fluss direkt neben dem Camp. Das war wirklich witzig und interessant. Und genau das, was man von so einem Trip auch erwartet. Ich war froh, dass es keine Duschen und Designertoiletten gab. Deswegen war ich naemlich nicht hier. Wenig spaeter hiess es auch schon wieder Abschied nehmen. 10 der urspruenglich 13 Teilnehmer hatten nur eine 2 Tages/1 Nacht Tour gebucht (was fuer Weichbrote). So blieben nur noch die beiden Franzosen, Charly und ich uebrig und machten uns mit Lunchpaketen auf den Weg. Nach ca. 5 Minuten blieb unser Guide ploetzlich stehen, guckte ganz verdutzt in die Bambusstaengel neben dem Weg, holte seine Machete heraus und schnitze uns erst einmal Wanderstoecke. Das ist sowieso eine wunderbare Beziehung: Charly, s eine Machete und Bambus. Er liebt es einfach wie ein kleines Kind den ganzen Tag zu schnitzen. Ob Wanderstoecke, kleine Spiesse fuer das Mittagsessen, ein Bambusgewehr…nichts was er nicht koennte.

Mit neuer Gehhilfe ging es nun also viel flotter voran ;) Wunderschoene Aussichten, Reisfelder ueber Reisfelder, viele kleine Thaidoerfer inmitten des Dschungels (wer wohnt hier bloss? Auf meine Frage ob es hier denn viel Inzucht gaebe meinte Charly nur, dass die heissen Jungs ab einem bestimmten Alter losziehen und sich auch in anderen Doerfern umsehen duerfen ;), Wasserfaelle ueber Wasserfaelle, wir haben sie alle besucht. Und hatten auch genuegend Zeit. Eine kleine Gruppe laesst sich wesentlich einfacher steuern als 13 Mann. Kein staendiges Warten, weil bei irgendjemanden wieder einmal der Schnuersenkel am Flipflop aufging ;) Auch wenn 13 Mann (jaja, Frauen natuerlich auch) ein Foto schiessen wollen dauert das schon einmal seine Zeit. Bei 3 Mann (rrrrrr) geht das *Klick* und weiter. So waren wir auch nach knappen 3 ½ Stunden (sonst rund 5 – gibt immer kleine dicke Fastfoodschlemmermaeulchen oder aeltere Herrschaften, die dem flotten Schritt des Guides nicht folgen koennen und somit den Tag in die Laenge ziehen) reiner Wanderzeit am Ziel und hatten fuer die vielen Wasserfaelle unterwegs wesentlich mehr Zeit zum Geniessen als normal.

 

SDC13890“Katzenwaesche” im Fluss.
SDC13894Ganz schoen schlau die Englaender: eine abgeschnittene Wasserflasche dient als Aushilfsdusche (kein wunder, dass bei dieser Intelligenz jeder Englisch sprechen moechte ;)
SDC13897Eine der obstrusesten Geschichten ueberhaupt: In Thailand (vielleicht auch anderswo) existiert eine Schneckenart, die beim Kriechen ueber den Boden einen schleimigen Schleim hinterlaesst (bis jetzt noch ganz normal, machen ja so einige Schnecken). Dann kommen die Ameisen und naschen an diesem. Daraufhin bildet sich im Kopf dieser (moechte nicht sagen im Gehirn) eine Art Wurm. Dieser uebernimmt dann das “Steuer” der Ameise und lenkt diese nach seinem Willen (erinnert doch schon stark an die Goa’uld aus Stargate). So kommt es, dass hunderte Ameisen diesen Pflanzen hier hinauf klettern und dort einfach starr fuer eine gewisse Zeit verbleiben. Keine Ahnung was sie da machen – sie machen es einfach. Nach ca. 2 Stunden erlangen sie wieder Kontrolle ueber ihren Koerper, wundern sich was sie denn auf diesem dummen Stengel machen, klettern herunter und gehen wieder ihrer normalen Arbeit nach. Haaaehhhh???
SDC13899Wunderschoenes Thailand.
SDC13904Durch Reisfelder…
SDC13909…und dichtem Dschungel.
SDC13912Und wieder ein Wasserfall. Und eine Schaukel. Da wird selbst der erwachsenste Mann wieder zum verspielten Kind. Oder zum Affen ;)
SDC13916Die naechste Dusche. Hauptsache es kommt nicht einmal ein Baumstamm angeschwommen…
SDC13924Und wieder ein Reisfeld. Keine Ahnung wieviele an diesem Tag von uns durchquert wurden.
SDC13938Lunchtime! Natur pur. Aus Bambus selbst gebaute Staebchen, das Mittagessen zum Transport in Blaetter eingewickelt.
thai_foodMhhhh, Mahlzeit!
SDC13948Nachdem ich diese Ameisen locker 45 Minuten beobachtet habe bin ich mir fast schon sicher, dass sie soetwas wie ein Gehirn besitzen. Interessant und einfach nur Wahnsinn, wie sie diesen Zigarettenstummel von A nach B transportieren, ausbalancieren und koordinieren (und selbst von mir nicht aus der Ruhe bringen lassen).
SDC13949Diese eine Ameise hat einfach mal nichts besseres zu tun als diesen von mir zum Spielen vor ihre Fuesse gesetzten Stummel ganz alleine und voellig sinnlos festzuhalten (wenn schon Gehirn -> nutze es auch!).
SDC13953Ein Bananenfeld, leider noch alle unreif ;(
 
Wieder schliefen wir in einem kleinen Thaidoerchen (aber groesser als das erste). Und wieder war das Abendessen sehr lecker. Diesmal wesentlich privater nur fuer uns drei. Nach lustigen Karten- und Knobelspielchen ging es gegen 10 Uhr wieder unters Moskitonetz. Knappe 10 Stunden habe ich durchgeschlafen (man, Wanderluft macht aber auch muede) – sehr erstaunlich fuer mich, da sich sonst nach spaetestens 5 Stunden meine viel zu klein geratene Blase zu Wort meldet. Und quaengelt!
 
 
SDC13955In diesem Dorf haben wir die zweite Nacht verbracht.
SDC13961Charly beim Zubereiten unseres Dinners im Wok (im linken Topf schwimmt ein Fisch in seiner Suppe, der umgerechnet 2 Euro gekostet hat, er war gross und lecker).
SDC13967Mit dieser Aussicht schmeckt es doch gleich nochmal so gut (Matthieu und Quitterie aus Frankreich auf der rechten Seite). Ich trage uebrigens den langen Hoodie nicht aus Kaeltegruenden (mit hochgekrempelten Aermeln ist der Moskitoschutz aber nur noch sporadisch hoeher als ein normales T-Shirt, nutze dein Hirn, Mensch! ;)
 
Am heutigen Tag stand kein Wandern mehr auf dem Programm. Nur noch Spass. Los ging es mit dem naechtsen Wasserfall der gleich um die Ecke lag und wunderbare Sprungmoeglichkeiten bot. Als naechstes dann (thaitypisch mit Verspaetung) „Rubberrafting“ fuer ca. 1 ½ Stunden, wo wir auch mal ein wenig hinter die Kulissen und abseits der Touristenstrecken blicken durften und das ein oder andere Bruchbudenzuhause zu Gesicht bekamen. Die Kinder trotzdem mit einem Laecheln im Gesicht.
 
 
SDC13971Ein mini Thaidorf inmitten des Waldes direkt neben…

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SDC14060“Rubber Rafting”. Rubber ja, Rafting nein. Aber trotzdem lustig.
SDC14076In Deutschland undenkbar – 14 Mann (und Frau) unangeschnallt auf dem Ruecken eines Transporters.
 
Nach dem Rafting (war eigentlich mehr ein Kayaken) ging es zu, puuh, keine Ahnung, 15? auf der Ladeflaeche eines Trucks zum Mittagessen.
Das Elefantenreiten (eeeendlich habe ich es auch auf den Ruecken eines solchen geschafft – ganz ohne Uebelkeit an diesem Tag) verlief leider etwas kuerzer als geplant, da es ploetzlich wie aus Eimern angefangen hatte zu giessen. Ob die Elefanten wirklich kein Wasser von oben moegen oder wir einfach nur abgezockt wurden – keine Ahnung. Lustig war es allemal. Und wacklig. Elefantenhaut ist glaube auch nicht unbedingt fuer ihre Geschmeidigkeit bekannt ;)
 
 
SDC14078Unsere 40 Jahre alte und mindestens genauso hungrig Elefantendame.
SDC14079Ich sass direkt hinter dem “Fahrer” auf dem borstigen Dickschaedel des armen Elefanten (Gleichgewicht zu halten ist eine Kunst, sag ich euch ;)
ElefantDer arme Eli.
SDC14086Und noch ein Kuesschen fuer die Kamera – Byyeeeee!
 
Nach den Elefanten ging es wieder zurueck ins Wasser: „Bamboorafting“. Aus grossen Bambusstangen gefertigte Boote. Liegen eigentlich die ganze Zeit im Wasser und nach Koalition mit anderen Booten neigen sie auch gerne einmal dazu umzukippen (keine Angst: meine Kamera liess ich diesmal von vornherein zurueck: ihr Schicksal fordere ich nicht mehr heraus ;) Das war wieder ein Spass. Ein Guide am Bootsanfang der die harte Arbeit uebernahm, ein Helfer am Ende fuer strategische schauspielerische Unterstuetzung und der Rest sitzt in der Mitte des Bootes und laesst es sich einfach nur gut gehen. Nass wurden wir alle. Bootskarambolagen, Steinkollisionen, Umkippen…alles inklusive. Voellig durchnaesst kamen wir nach weiteren 1 ½ Stunden am Ziel an, wo die Boote dann wieder in ihre Einzelstaengel zerlegt werden um sie einfacher zurueck transportieren zu koennen (waeren sonst zu schwer – dauert ca. 10-15 Minuten fuer einen geuebten Bambusbootzusammenbauer diese wieder, mh, ja, zusammen zu bauen).
 
 
BambusbootNur wenig spaeter enterten wir in die braune Bruehe.

 

Leider war dies auch schon das Ende unseres Trips. Ein ausfuehrliches Dankeschoen an Charly, du bist der Beste!!! Und schon ging es wieder zurueck zum Hostel, wo die Hostelmama einfach mal nicht anwesend war und mein Backpack noch immer in ihrem Zimmer eingeschlossen war (aber ich brauche doch noch ein Zimmer fuer die Nacht ;((( Die herumsitzenden anderen Thais konnten wie immer kein Wort Englisch, aber diesmal hat der Haende-und-Fuesse-Trick geklappt und eine nette alte Dame rief die Hostelmama an, welche dann auch freudestrahlend nach weiteren 30 Minuten Wartezeit um die Ecke kam als waere nichts gewesen (ich hatte ihr vorher ausfuehrlichst meinen Plan mit der zusaetzlichen Uebernachtung aufgezeichnet – sie hatte immer schoen Genickt als ob sie alles verstanden haette – muss ich im Thai-Deutsch-Koeprersprachelexikon nochmal nachschauen ob Nicken hier nicht eine andere Bedeutung hat).

Fazit: Wahnsinnig interessant. Jedem zu empfehlen. Einfach toll. Ein wenig touristisch, natuerlich, geht ja auch bei den meisten heut zu Tage gar nicht mehr anders (die Guides wuerden vor lauter Beschwerden gar keine Zeit mehr zum Kochen finden, oder Schnitzen ;) aber noch nicht zu sehr. Haelt sich in Grenzen. Ein gesundes Mittelmass. Viel Thailand-hinter-den-Kulissen gesehen. Wahnsinnig schoene Landschaft. Ca. 2848595093 Wasserfaelle, alle auch beschwommen oder besprungen ;) Und natuerlich auch wieder jede Menge netter Menschen aus verschiedenen Nationen getroffen.

Bye bye sagt ein sich wieder zurueck in der Zivilisation befindlicher Thai-Stefan

 


 

 



3 responses to “Thailand – Chiang Mai – Hill Tribe”

  1. Jenny says:

    WOOOOOOOOOOW. der trip war ja mal der absolute hammer!!! ist es da eig wirklich so schlimm mit den moskitos??
    ach ja wollt ich dir schon immer mal sagen, deine seite ist total super!!!!:) lg Jenny

  2. Stefan says:

    yeahhh, das hoert man doch gerne. herzerwaermend ;)

  3. Sören says:

    Tag der Herr!
    Sorry, für die Verspätung, aber du schreibst einfach zu viel ;) DA braucht man schon mal 4 Wochen zum durchlesen :)
    Was bleibt mir hierzu wieder mal zu sagen: SEHR GEIL
    Die Sache mit den Schnecken, dem Schleim und den Ameisen… Dieser Vorgang ist sehr leicht auf manche A…kriecher zu übertragen.
    So, dann will ich mich mal an den Rest der Leseaufgabe ranmachen

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