Roadtrip – Suedinsel – Wanaka/Mount Aspiring

Was fuer eine nette kleine suesse Stadt. Umgeben von einer wahnsinnig interessanten und wunderschoenen Landschaft. Heute folgen wir dem zweiten geheimen Insidertip von Phil, der ca. eine Autostunde hinter Wanaka beginnen soll. Bis dahin war es aber eine langwierige und sehr staubige Fahrt. Ca. eine Stunde ging es ohne Teerbelag auf einer Schotterstrasse vorbei an unzaehligen Schafen und Kuehen. Teilweise waren ein paar Schafe wieder ausbegueckst und befanden sich ausserhalb ihrer Absperrungen, aber die Strasse blockiert wie auf dem Lost Highway haben sie diesmal nicht.

 

10 Kilometer vor dem Start der Wanderung wurde es dann richtig spannend: „! FORD“. „Haeh, wasn das?“ Die Antwort kam kurz darauf: eine Absenke, viele Steine und Wasser. Mitten durch die Strasse. Und man muss dieses Fluesschen ueberqueren wenn man weiter will. Jetzt erklaert sich auch die Frage nach dem Autotyp den wir fahren, die uns die DOC Dame zuvor gestellt hatte. SUV oder gar richtige Gelaendewagen sind hier klar im Vorteil und werden absolut ihren Spass haben. Den aber hatten wir auch, wenn auch im Schneckentempo. Denn nur so liessen sich die Fords ueberqueren. Aber wir hatten ja nicht so viel vor an diesem Tag und somit alle Zeit der Welt.

 
 
FordJa richtig, wir fahren einen Ford, muessten wir also ohne Probleme durch kommen.
Ford FalconGesagt, getan…ein Auto, ein Wort. Der Falcon hat uns nicht im Stich gelassen.
 

Zehn solcher Strassenunterbrechungen mussten wir ueberqueren ehe wir dann am Parkplatz ankamen. Von dort ging es ab in die Natur (leider schon wieder viel zu viele Autos – ist echt eine Plage in Neuseeland. Kann der Insidertip auch noch so insiderhaft sein, man ist NIE der einzige. Andere Touris sind immer da. Leider. Armes Neuseeland, quo vadis?). Da wir ein paar Tage zuvor schon den Franz und den Foxi gesehen hatten entschieden wir uns nicht fuer die Gletscherwanderung sondern fuer die leichtere Variante entlang der Hochebene. War auch mal ein tolles Gefuehl nicht staendig auf seine Fuesse zu gucken und Acht zu geben damit man nicht auf glitschige und wacklige Steine tritt. Einfach Laufen und gleichzeitig die Natur beobachten. Multi Tasking quasi. Denn das Gucken hat sich echt gelohnt. Ein Tag Gletscher, ein Tag Strand, ein Tag Regenwald, ein Tag tiefstes Alpenland in Bayern. Facettenreicher geht es nimmer. Die Kuehe auf der Weide machten den Freistaatvergleich noch einfacher. Wir in der Ebene umgeben von hohen Bergen. Und immer mindestens einen, der mit Schnee bedeckt ist. Toll. Mittag haben wir am Fusse eines Wasserfalles gemacht – was fuer ein wunscherschoener Ort um seinen Beduerfnissen nachzukommen (im wahrsten Sinne des Wortes ;)

Ausfuehrliche Fotosessions folgten. Inklusive Adventure am Wasserfall.

 

FlussDer Fluss, im Hintergrund, kaum erkennbar, wieder mit Schwingbruecke – wie schoen sie auch immer schwingen koennen ;)
Head BangAUA!
Peter auf der AlmKennt eigentlich jemand die Hoerspielgeschichten von Heidi? Ich bin uebrigens der Peter!
IMG_6440Soeren bei seiner ganz speziellen Flussueberquerung.
IMG_6458Der angesprochene Wasserfall…
Wasserfall-1…musste natuerlich gleich mal naeher betrachtet werden. (Suchbild ;)
Mount AspiringDas Mount Aspiring Tal.
Mount Aspiring ValleyUnd noch einmal…diesmal mit Gletscher.
 

Langsam ging es dann mit einer grossen Sonnenpause wieder zurueck zum Auto (die Sonnenpause hat natuerlich wieder gereicht um unseren Weissbroten den naechsten Rotanstrich zu besorgen ;)

Anschliessend ging es durch wuestenhafte Gegend (das mittlere Spanien laesst gruessen) in Richtung Queenstown. Ein Schock – unser Auto verliert Oel. Und wieviel. Es tropft regelrecht. Und nach einer kurzen Pullerpause bildete sich bereits eine grosse Oellache unter unserem Auto. Achwas, eine Lache ist ein Scheis dagegen. Eine schlimme Befuerchtung macht die Runde: unser schwerbeladenes Auto lag ein paar Mal bei der Fahrt ueber die Schotterpiste auf der Strasse auf. Was, wenn die Oelpfanne einen wegbekommen hat??? Oh nein, ich hoffe nicht! Drei weitere Checks und auch der Oelstand direkt konnten vorerst Entwarnung geben. Kein weiteres Oel verloren. Auch ist das alte an der Wagenunterseite wieder getrocknet. Naja, abwarten und beobachten. Und Daumen druecken. Ihr auch…hoert ihr!!!

In Queenstown begann dann ein wahrer Marathon der anderen Art. Man koennte es auch „Die unendliche Suche nach einem Hostel“ nennen. Und es gibt hier nicht wenige! Bestimmt 10 haben wir persoenlich angefragt – hochnaesig wird man angeschaut und „4?????? No, we are completely full!!! Hehe. Aetsch!!!“ An mindestens 5 weiteren haben wir bereits von Aussen erkennen koennen, dass sie ausgebucht sind. Irgendwann hat es dann endlich geklappt. Natuerlich zu ueberhoehten Preisen. Aber den Aufpreis zahlt man gerne. Erstens ist zum ersten Mal das Fruehstueck inklusive. Zweitens ist es das nobelste Haus bis jetzt. Und drittens liegt es oberhalb Queenstown und man hat einfach nur einen Wahnsinns Blick auf die Stadt, den See, die vielen Luftsportartenausfuehrer (fuer die QT ja bekannt ist) und die umgebenen Berge. Kurzentschlossen bleiben wir jetzt sogar zwei Naechte. So.

 


 



One response to “Roadtrip – Suedinsel – Wanaka/Mount Aspiring”

  1. Anonymous says:

    Hallo Stefan,
    will mich auch mal wieder melden. Lese deine Reiseberichte mit absoluter Begeisterung. Die Gegend ist ja einzigartig, dass bringen die tollen Bilder schon rüber. :up:
    Bleibt weiter gesund und munter!

    Gruß vom mindestens Vizemeister ELLE

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