Flug und erster Tag

Ich bin dahaaaaa!!!

Aber es war auch ein sehr sehr langer Weg bis hierhin. Angefangen mit der Autofahrt zum Frankfurt Flughafen zum absoluten Berufsverkehr Montag Morgens. Nach weit ueber 3 1/2 Stunden, lange Zeit davon im Stop-And-Go kamen wir vor Terminal 1 zum Stehen, wo ich dann auch schon auf die erste Mitreisende von AIFS traf (ihr riesen Rucksack und das AIFS Handbuch haben sie verraten). Der Flug war bereits nach nicht einmal 2 Stunden vorrueber. Der einfache Part. Der naechste Flug dauerte dann naemlich schon weit ueber 12 Stunden. Aber erstaunlicherweise ist das Flugzeug-Essen sehr sehr gut in den letzten Jahren geworden: “New Zealand Lamb” – mein erstes. Lecker …. mmhhhh. Dazu immer frisches Obst, ein neuseelaendisches Bierchen und eine Vodka Cola (original Smirnoff;) – mann laesst es sich eben gut gehen. Und versucht den horrenden Flugpreis wenigstens ein bisschen zurueckzufressen ;)

Das interessanteste am Flug war die Tatsache, dass wir immer schoen mit der Datumsgrenze – besser Tag/Nacht-Grenze geflogen sind. Und als uns dann kurz nach London die Dunkelheit erfasste liess sie uns einfach nicht mehr los. Ein Vorteil hatte es ja: der Landeanflug auf Los Angeles bei Nacht war einfach nur wunderschoen. Leider verhinderte ein “Bitte Anschnallen” Schild meinen Gang zum Fenster um ein schoenes Foto schiessen zu koennen. Schade. Sehr schade. Denn es war einfach nur genial. Eine riesen Stadt…tausend Lichter … Autos … Haeuser … WOW. Der 2 stuendige Aufenthalt in LA wurde dann zum absoluten Security-Nerv-Marathon. Obwohl wir uns nur im Transit befanden, also noch weiter fliegen wollten und nicht das Gebaede verlassen konnten mussten wir unsere Augen und Fingerabdruecke scannen lassen. Schon ein bisschen hart find ich. Als Entschaedigung gab es dann sehr leckeres Chlorwasser als Erfrischung. I Gitt, ist man als thueringer Talsperrenwassertrinker irgendwie besseres gewohnt.

Auf dem zweiten Flug sass ich dann neben meinem ersten originalen Kiwi. Ein diplomanten Kiwi! Sehr nett, hat mit gute Tips fuers Reisen gegeben. Allerdings musste ich peinlicherweise staendig nachfragen weil ich ihn einfach nicht verstanden habe. Und es lag nicht an meinen englisch Kenntnissen – er hat selbst beim lauten Sprechen nicht mehr als ein Fluestern ueber seine Lippen bekommen. Hab sowas noch nie gehoert. Muss man das als Diplomat? Ich meine, in krieselnden Krisen sollte man schon die Ruhe behalten – aber soooo ruhig???

Die Dunkelheit hat uns uebrigens fast die komplette Fahrt…aeeh Flug begleitet. Das heisst, das es nahezu 20 Stunden dunkel war. 20!!! Kann man sich einfach nicht vorstellen wie sehr man dann die ersten Sonnenstrahlen geniessen kann. So toll das Gefuehl. Muedigkeit und Sonnenentzug passen einfach nicht zusammen. Und steigern auch nicht das Wohlbefinden. Mit Schlaf war es naemlich mal ueberhaupt garnichts. Wenn ich denn mal eingeschlafen bin und mich gefreut habe, dass es soweit kam, war nicht oft, wurde ich bereits kurze Zeit spaeter aus dieser Freude gerissen als ich mitbekommen habe, dass der Film nur 5-10 Minuten weiter gelaufen war. Aetsch!!!

Auf dem Flughafen dann das zweite volle Securityprogramm. Neuseeland ist, berechtigt, sehr beaengstigt was die Einfuehrung von Schaedlingen angeht. Also werden einfach alle Wander/Hiking Klamotten untersucht und bei Bedarf gereinigt. Das dauert. Aber ist ok, solang es hilft Neuseeland sauber zu halten. Danach gings mit dem Bus noch kurz auf einen alten Vulkan mit tollem Krater (war, so sagte man uns, angeblich erloschen), wo man einen ersten wunderbaren Blick ueber ein riesiges gruenes Auckland hatte. Fast ausschliesslich nur kleine Einfamilien Huetten mit viel gruenem Garten. Sah gut aus. Auch die ersten “Street Cows” haben wir gesehen. Sie sassen am Kraterrand. War witzig ;) Danach gings ab in die Jugendherberge.
Heute Nacht waren es dann gute 8 Stunden Erholungsschlaf pur. Das ist Ok. Heute haben wir alle wichtigen Behoerdengaenge wie Steuernummer, Bankkontoeroeffnung, Prepaidkarte, etc. erledigt. Ein tolles Gefuehl dass das jetzt erledigt ist. Nun kann die Arbeit kommen. Morgen steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, die uns eine Busfirme spendiert, als Eigenwerbung quasi. Ist mir ganz recht. Spart Dollar, passt sehr gut, habe naemlich irgendwie meinen Gutschein fuer eine kostenlose Uebernachtung in der Jugendherberge verlegt. Den grinsenden Chinesen, der heute Nacht auch irgendwie bei uns im Zimmer uebernachtet hat, moechte ich nicht beschuldigen. Waere zu einfach… Bilder folgen hoffentlich bald. Kann hier nur die Cam gerade nicht anstoepseln. Entschuldigt auch dieses hiroglyphische Aussehen mancher Woerter (wie dieses) – aber Umlaute und Sonderbuchstaben sind in der englischsprachigen Computerlandschaft nicht bekannt ;)

Mir geht es gut, ich hoffe euch auch!

Euer Kiwi-Stefan

Deuta und ich.

Wie schoen – endlich wieder Sonne.

Der Blick aus meinem Zimmer.

 


 

 

 



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