2. Tag Auckland

Warum sind wir Deutschen eigentlich immer sooo puenktlich?
 
Richtig, weil man so gut planen kann. Die Neuseelaender scheinen diese Planungssicherheit nicht unmbedingt zu benoetigen. Zumindestens nicht was Tagestouren oder Stadtrundfahrten angeht. Diese sollte naemlich heute um 10 Uhr beginnen. 10:30 jedenfalls war noch immer kein Bus zu erkennen. Ausser der der Konkurrenz. Naja, Pech wuerde ich sagen – fuer den eigentlichen Veranstalter, sind wie halt mit dem Gegner gefahren. Und das war auch gut so. Neben dem ebenfalls sehr preisguenstigem Preis (???) – auch kostenlos, kam noch ein kleines Schmankerl hinzu, naemlich, dass wir die Auckland Harbour Bridge kostenlos besteigen durften. Zumindestens den unten liegenden Teil, der direkt zur Bungee Station fuehrt. Dort angekommen dann der naechste Schreck – “Was ist bloss los mit den deutschen Maennern?” Nicht sie waren es! Nein! Die Frauen haben die Kohlen fuer uns Deutsche aus dem Feuer geholt und sind fast furchtlos in den 43m tiefen freien Fall gefallen (???). Sehr sehr toll – sie waren total begeistert. Zwei Frauen, die selbst von sich sagen, dass sie gewisse Probleme mit der Hoehe haben. Aber das Neuseelandadrenalin in ihrem Blut und die wummernden Baesse der Musikanlage liessen es einfach nur cool und locker aussehen. Mannooo, wie einem das Herz blutet wenn man selbst einfach nur gerne huepfen wuerde. Aber keine Angst Soeren, ich habe dich nicht vergessen und meinen ersten Sprung fuer dich aufbehoben :)
 
Danach gab es Fish & Chips und meinen ersten Neuseeland Strandbesuch. Ziemlich kuehl noch, aber das wird schon. Nur Geduld, ist ja schliesslich auch erst Fruehling. Da geht auf jeden Fall noch was.
 
Ein Besuch einer alten Verteidigungsanlage auf einem weiteren Vulkan (Auckland wurde auf ueber 60 erbaut) folgte. Ebenfalls sehr beeindruckend. Viele dunkle Gaenge unter der Erde, mit dunkel meine ich teilweise echt lichtlos. Aber das Besondere waren dann doch viel mehr die wahnsinnig tolle Sicht auf Auckland und Umgebung. Seine vielen kleinen Vororte. Ebenfalls mit diesen kleinen Huettchen und immer wieder viel viel Gruen. Witzige Baeume. Toll. Von oben gefaellt mir Auckland sehr sehr gut. Wahnsinnig gut. Von unten in den Strassen – naja, ist okkk.
Leider war nun die Zeit auch schon wieder beendet. Das BungeeJumping hat echt viel Zeit in Anspruch genommen. Also ging es wieder zurueck in die YHA und zum Abendessen (5min Terrine in megascharf … “Indianer” bekommt man nicht nur vom Alkohol. Gut zu wissen).
Morgen geht es dann raus aus Auckland. 3 Tage Stadt reichen auch erst einmal. Jetzt kommt das Land. Die wunderschoene Landschaft. Straende. Waelder. Freu mich. Dort oben (dort = Kerikeri) werde ich mir auch erst einmal Arbeit suchen. Haette ja schon was haben koennen, hab beim Orientation Tag als erster geschalten und wollte mich in die Liste fuer Farmarbeit eintragen, hatten sie noch 10 Plaetze. Aber neee … “females only”. Boehpp. Naja, guck ich halt weiter. Ohren und Augen auf, dann wird das. Da es jetzt aufs Land geht weiss ich allerdings nicht, wann ich das naechste mal Gelegenheit haben werde einen Internetzugang zu finden. Bin ich sehr gespannt. So einfach wie hier, in der grossen Stadt wird es sicherlich nicht. Aber irgenwie geht dat schon.

Bye bye,

Kiwi-Stefan

Uiii, noch recht kuehl.

Hunderte Segelschiffen (Auckland = City of Sails) und im Hintergrund die Skyline von Auckland.

Und noch einmal die paar Hochhaeuser die Auckland zu bieten hat. Vorne, das unter den Haaren, bin uebrigens ich. Nix mit “Neuseeland, 15 Grad, starker Wind, das Haar haelt”.

Ein Wagemutiger. Das sie angeblich eine Fahne hatten, die Veranstalter, behalte ich wieder fuer mich.

 


  



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