2. Trainingslager – Umkompostierung

“Unter Kompostierung oder Rotte versteht man die Zersetzung organischen Materials durch Kleinlebewesen. Das Endprodukt dieses Vorganges nennt man Kompost”

… für die Nichtgartenfreunde unter uns. Und genau diese Aufgabe fiel mir an diesem wunderschönen sonnigen und warmen Sonntag zu. Also nicht die Zersetzung des organischen Materials durch Kleinlebewesen (bin nämlich gewachsen) sondern das Umbauen des Komposthaufens. Also das Auflösen eines Alten und die damit verbundene Gewinnung von Muttererde. Gesagt getan. Eine Schaufel, eine Hacke, ein Sieb, ein Siebständer, viel Komposterde, ein Stefan und etwas Zeit natürlich auch. Nach schweißtreibenden zwei Stunden war dann auch schon alles erledigt und der ehemals große Komposthaufen war nun garnicht mehr so groß. Ganz im Gegenteil – wo ist eigentlich die viele Erde hin? Sieht so kümmerlich aus das neue Häufchen braune, wohlriechende, nährstoffreiche, energiebeladene und einfach nur wahnsinnig tolle Erde. Naja…eigentlich ja auch kein Wunder nach all den ganzen Steinen, Wurzeln, gröberen Ästen, verkniesknasselte Erde, Lehm (bis hierher hat ja auch alles seine Berechtigung irgendwie auf einem Komposthaufen gefunden werden zu können), diverse Folie, ein rosa Küchenschnitzer, grüne Wäscheleine, ein roter Kartoffelschäler (jaja – alles sehr sehr organisch, ich merke schon – was sucht das auf meinem Komposthaufen??? Hat der Kartoffelernter wohl direkt in den Kartoffeln gesessen und sie geschält? Oma, hast du mir was zu sagen?), die mühevoll und zeitraubend aussortiert werden mussten. Aber jetzt ist es ja vorbei…für dieses Jahr. Im nächsten folgt dann der linke Nachbar. Oder der Rechte? Mh….ein bisschen wie “und jährlich grüßt der Komposthaufen” ;)))

Die neue Erde kann nun für Fensterkästen und Kartoffelanbau verwendet werden. Leider werde ich von beiden nicht viel haben, da zu meiner Wiederkehr die Blumem sicherlich verwelkt und die Kartoffeln noch sicherlicher gegessen sein werden. Aber egal…bin ja sozial ;) Und die Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen.

Und in meinem Bewerbungsschreiben für die Farmarbeit macht sich das bestimmt auch sehr gut. So kann es weiter gehen – Pimp my CV!

Sieb frei!

Euer Kiwi-Stefan

 


 

 

 



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