1. Trainingslager – Apfelernte

Der Countdownzähler zu meiner Rechten zeigt nicht einmal mehr 30 Tage an, also keinen ganzen Monat mehr. Aiaiaiai…so langsam wird es wirklich ernst. Und das ist auch gut so. Glaubt mir. Als vorbereitende Maßnahme für die vielen Fruit-Picking Aktivitäten in Neuseeland, mit welchen ich sicher auch das eine oder andere Mal in Berührung kommen werde, habe ich mich heute für einen Apfel-Workshop im eigenen Garten entschieden.
 
Unter Anleitung eines Apfelplfück-Profis, ja so könnte man es nennen, mit weit mehr als 35 Jahren Pflückerfahrung habe ich mich zwei Stunden in die Geheimnisse der Apfelernte einweisen lassen. Dabei oblag mir der bodennahe Teil, sprich meine unglaublichen Reflexe aus dem Volleyball auf das Fangen der Äpfel zu übertragen. Dabei ist ein weiches und abfederndes Auffangen gefragt, um den Apfel möglichst unbeschadet und beulenfrei in sein Körbchen einbetten zu können. Den Part des Kletteräffchens im Baum übernahm mein Papa ;) Leider haben wir allein vom Baum aus mit ca. 50% Ausschuss zu arbeiten – ist halt auch nicht mehr der Jüngste, der alte Sack. Dazu kamen dann noch verworfene Äpfel, welche die durch andere Äste und Blätter hinterhältig abgelenkt wurden und welche, die ich trotz 110%iger Konzentration nicht im Stande war zu fangen. Blieben also am Ende nur noch ca. 35% verwertbare Äpfel. Die Guten ins Stiegchen, die Schlechten ins Schüsselchen – um von Oma direkt zu Mus verarbeitet zu werden (ihre unbändige Freude gegenüber der Masse an Äpfeln war fast nicht zu übersehen ;-)
 
Acht Stiegen mit halbwegs guten Äpfeln sind es am Ende geworden. Hochgerechnet auf einen 8- Stunden Arbeitstag sind es dann wohl so an die 60 (abhängig von Stiegchengröße, Produktivität des Baumes, Ausschuss, etc.). Ob das nun gut ist oder nicht wird sich zeigen.
 
Fazit: 
Um sich mit Äpfeln einen dicken Reibach zu machen muss man sicherlich eine ganz gehörige Motivation aber auch ein gewisses Talent mitbringen. Es scheint nicht einfach zu werden. Schließlich werden nur die nichtbraunbefleckten Äpfel am Ende gegen Bares eingetauscht. Die Grundlage mit dem heutigen Training ist aber erst einmal geschaffen. Nun bleibt es abzuwarten, ob ich dieses neue Wissen in NZ auch einsetzen kann…oder muss ;-)
 
Die Spannung steigt also weiter!
 
Bye,
euer apfelerntender Kiwi-Stefan
 
 
Apfelernte
 Das blaue Apfeläffchen ;-)
 
 
Apfelernte_Ergenbis  
Die Hälfte unseres heutigen Ertrages – 4 gute Stiegen, 2 faule Eimer.
 
 



2 responses to “1. Trainingslager – Apfelernte”

  1. Sören says:

    Servuz Stefan.

    Da ich ja ein Kumpel wie Sau bin, lade ich dich in das Trainingslager “Martin-Luther Ring 23a” ein.
    Da kannst du deine Skills weiter verbessern. ;)

    Hau rein

  2. Stefan says:

    würde lieber etwas flexibler werden und zumindestens die obstsorte wechseln…

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